Donnerstag, 11. März 2010
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Wirtschafts-Nachrichten

Börse: Dax nimmt Kurs auf 6000 Zähler

Gewinne an der Wall Street treiben den Dax zeitweise auf den höchsten Stand seit sechs Wochen. In New York sind vor allem Finanztitel gefragt. Im deutschen Leitindex legen ThyssenKrupp und BASF stark zu. Ein Kurssprung von Aixtron beflügelt den TecDax.

Liechtenstein: Weiterer Schritt im Steuerstreit

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, um den Informationsaustausch mit Liechtenstein in Steuersachen sicherzustellen. Ein Sprecher des Fürstentums wertete das Abkommen als "wichtiges Zwischenergebnis".

Nordbank: HSH stellt Strafanzeige gegen Ex-Manager

Die HSH Nordbank hat Strafanzeige gegen zwei Ex-Manager ihrer Londoner Niederlassung gestellt. Es bestehe Verdacht auf Untreue in Zusammenhang mit den umstrittenen "Omega"-Geschäften: Die Deals hatten zunächst zu Abschreibungen von mehr als 500 Millionen Euro geführt.

Twitter und Politik: POTUS zwitschert, Welt hört zu

Die US-Präsidentschaftswahl gewann Barack Obama einst auch deshalb, weil er unmittelbarer als jeder US-Politiker vor ihm mit seinen Unterstützern kommunizierte. Als Präsident ist er inzwischen im Polit-Alltag angekommen und seltener im Netz - dafür zwitschert inzwischen das ganze Weiße Haus.

Musikkonzern: Charles Allen soll EMI retten

Der ehemalige Chef des Fernsehsenders ITV, Charles Allen, soll den gebeutelten Musikkonzern EMI aus der Krise holen. EMI hatte im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von rund 2 Milliarden Euro bekannt gegeben.

Staatspleiten: Wir müssen unser Geld schützen!

Die Griechenland-Krise und der geplante Europäische Währungsfonds erhitzen die Gemüter. Gerade die Deutschen wollen möglichst nicht für Pleiteländer zahlen. Das ist verständlich - aber völlig falsch.

Neuer Bahn-Chefkontrolleur Felcht: "Erst pünktlich werden, dann an die Börse"

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat den neuen Chef an der Spitze des Bahn-Aufsichtsrats vorgestellt. Mit Utz-Hellmuth Felcht hat er einen alten Weggefährten an die Spitze des Kontrollgremiums geholt, mit dem ihn viel verbindet. So lehnt auch Felcht einen schnellen Börsengang ab.

Marketing: Mit Kampfmarken Konkurrenten abwehren

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten greifen viele Kunden verstärkt zu Discountprodukten. Premiumanbieter reagieren auf diesen Trend häufig mit einer preiswerten Kampfmarke, um Marktanteile zurückzugewinnen. Doch nur wer fünf Risiken kennt und vermeidet, wird mit dieser Strategie Erfolg haben.

Die tägliche Wirtschaftsglosse: Die Spur führt zum Gold

Wer sein Geld in Gold anlegt, begibt sich in illustre Gesellschaft. Vielen Mitinvestoren ist am Ende des Tages kein Zukunftsszenario zu abstrus, keine Verschwörungstheorie zu verwegen und keine andere Geldanlage auch nur ansatzweise sicher genug.

Erfolgreiche Emission: Portugal stockt Anleihe auf

Das stark verschuldete Portugal hat erfolgreich neue Anleihen am Markt platziert. Wegen der großen Nachfrage nahm das Land sogar mehr Geld auf als zunächst geplant. Doch Ratingagenturen bleiben skeptisch.

Eon: Bernotats letzte Bilanz

Wulf Bernotat tritt als Chef des größten deutschen Energiekonzerns mit einer zwiespältigen Bilanz ab. Ehemals glanzvolle Unternehmenssparten haben plötzlich Sanierungsbedarf. Doch ausgerechnet sein größter Fehlschlag könnte die Zukunft des Düsseldorfer Unternehmens gesichert haben.

Euro in Not: Sparkurs lähmt griechische Wirtschaft

Mit einem drastischen Sparprogramm will Griechenland seine Haushaltsprobleme wieder in den Griff bekommen, doch das birgt neue Risiken - die Konjunktur kommt nicht in Schwung. Die Lage dürfte sich kurzfristig kaum entspannen: Für morgen haben führende Gewerkschaften erneut zu einem Generalstreik aufgerufen.

Schleppender Aufschwung: Deutschlands Export bricht im Januar ein

Vor einigen Wochen waren es nur diffuse Sorgen - Deutschland müsste für 2010 seine Wachstumsprognosen senken. Nun nähren die schwachen Exportzahlen im Januar diese Furcht. Doch noch winken die Experten ab.

Microsoft unter Druck: Google verstärkt Angriff auf Word und Co.

Der Internetkonzern Google setzt seine Offensive bei der Bürosoftware fort. Über einen neuen Onlinemarktplatz sollen Kunden künftig auf Anwendungen von Drittentwicklern zugreifen können. Rivale Microsoft gerät stärker unter Druck.

Genfer Autosalon 2010: Vernunft und Vergnügen

Sparautos, Familienkutschen, Kleinwagen: Beim Genfer Salon dominieren Vernunftmobile. Doch einige Hersteller haben Leidenschaft mit Ökobewusstsein kombiniert. Hier sind zehn Modelle, die den Herzschlag erhöhen.

Staatshilfen: Schluss mit dem Subventions-Freibrief

In der Krise werden immer neue Forderungen nach staatlicher Unterstützung laut. Doch so kann der Staat nicht weitermachen, sagt Michael Thöne von der Uni Köln im Gespräch mit manager magazin. Neues Geld sollte nur fließen, wenn alte Zahlungen dafür gestrichen werden.

Hotelinvestments: Die besten Perlen der Provinz

Wo liegt die Zukunft der Hotelbranche? Ein neuer Index gibt Auskunft, in welche Städte es sich zu investieren lohnt - und wartet mit einigen Überraschungen auf. Vor allem kleinere Standorte bieten offenbar noch einigen Raum für neue Projekte.

Lebensversicherer: Gefährliche Blasen mit frischem Geld

Solvente Kunden haben die Lebensversicherer 2009 mit vielen hohen Einmalbeiträgen gestützt. Doch die Risiken dieser bankähnlichen Geschäfte sind groß, warnen Experten. Zudem gehen sie zu Lasten aller Versicherten: Diese müssen nun mit einer fallenden Verzinsung rechnen.

Streit um Netzgebiete: Bund erhöht Druck auf Stromkonzerne

Die vier großen Stromnetzbetreiber Eon, Vattenfall, EnBW und RWE sollen als Netzbetreiber stärker kooperieren. Laut einem Medienbericht will die Bundesregierung dafür die Bundesnetzagentur stärken. Ziel: Die Stromrechnungen für die Verbraucher sollen niedriger ausfallen.

Munich Re: Zwei Milliarden in Griechenland-Anleihen

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re rechnet erst im kommenden Jahr mit mehr Profit. Die Investmentbedingungen seien derzeit zu schlecht für Rekorde. Zudem hat das Unternehmen allein zwei Milliarden Euro in Griechenland-Anleihen investiert - und in Bonds anderer Wackelstaaten noch viel mehr Geld.

 

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